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  • haendcheninhand

Die nächste Erkältung kommt ganz bestimmt- nicht!

Da um uns herum mal wieder viele schniefen und ich früher selbst eine ständige Schniefnase war, möchte ich jetzt mal, ganz kurz und knapp, meine Top 5 Mittelchen gegen Erkältungen und Co vorstellen. Nicht alles muss bei jedem helfen, aber man kann sich ja Inspirationen holen und ausprobieren. Viel Spaß dabei!





1. Ätherische Öle. Wir lieben hier vor allem 2 (und ich bekomme kein Geld dafür, dass ich diese hier vorstelle), nämlich beide von Doterra. Das eine heißt Air (früher Breathe) und das andere heißt On Guard. Beides sehr intensive Mischungen (die ich für Kinder unter 1 Jahr gar nicht anwenden würde und für Kinder unter 3 stark mit Kokosöl verdünnen würde), die aber unheimlich gut tun, entspannen und die anrollende Erkältung vergessen lassen. On Guard darf auch vorsorglich angewendet werden und mobilisiert die Abwehrkräfte, einfach, wenn auf der Arbeit oder in der Schule oder eben auch in der Kitafrei-Gruppe was umgeht, ein Tröpfchen unter jede Fußsohle gerieben, fertig. Air hilft bei verstopfter Nase und bringt wieder Luft beim Einatmen, kann auch bei Krabbelhusten auf den Kehlkopf von außen aufgetragen werden.


2. Fasten. Sobald ich merke, dass etwas im Anflug ist, esse ich entweder für ein paar Stunden gar nichts mehr oder sehr bewusst nur Gemüse oder trinke Gemüsesäfte, die mich sanft unterstützen. No go ist in diesem Stadium übrigens Vollmilchschokolade, da kannst du gleich einpacken. Auch keine schweren stärkehaltingen Mahlzeiten solltest du zu dir nehmen, du fühlst dich zwar unmittelbar danach gestärkt und besser als wenn du fasten würdest, es ist aber nicht von langer Dauer und treibt dich geradezu in die Erkältung. Kaffee bitte auch unbedingt meiden, weil es einfach so ist, dass er einem ein Energiehoch vorgaukelt, dass der Körper eigentlich gar nicht mehr in Reserve hätte. Die Nebennieren schütten Adrenalin aus und laugen den eh schon belasteten Organismus noch mehr. Man tut dann mehr als man sollte, daher auch lieber Finger weg, vom Kaffee. Am besten klappt das, wenn man einfach das nächtliche Fasten verlängert und entweder bis zum Mittag oder bis zum Abend durchhält. Man merkt dann schon, wenn es einem besser geht. Dann kann man mit leichter Kost wieder anfangen. Verdauung ist ein unheimlicher Energieräuber, vor allem mit der Kost, die wir hierzulande meist zu uns nehmen. Diese Energie kann der Körper auf unsere Heilung verwenden, wenn wir es zulassen.


3. Ingwersaft. Genau, keinen Tee, sondern Ingwersaft. Am besten mit einem guten Entsafter selbst gemacht wirkt Wunder und bringt den Kreislauf wieder in Schwung und somit auch die Abwehr. Beim Tee gehen leider wichtige Pflanzenstoffe durch die Hitze verloren. Geht auch, ist aber nicht so effektiv. Ingwershots gibt es auch zu kaufen, nur ist da meist mehr Apfelsaft drin als alles andere, tut es aber zur Not auch, solange alles in Bioqualität ist und kein Zucker zugesetzt ist, oder gar Süßstoff.

Vom Ingwersaft einfach so viel trinken, wie man gerade ertragen kann und sich dann an der Wirkung erfreuen. Wir mischen unsere selbstgemachten shots auch immer mit Apfelsaft, aber der ist frisch gepresst und anteilig nicht mehr als der Ingwer. Häufig trinken die Leute heißen Ingwertee mit Zitrone oder Orange. Trennt das einfach und nehmt es kalt zu euch. Denn auch gemischte frischgepresste Säfte aus Zitrusfrüchten wirken innerlich Wunder gegen Verschleimung und verstopfte Nasennebenhöhlen. Die wertvollen Inhaltsstoffe lösen den Schleim auf und sorgen für freien Atem, wenn man sie nicht erhitzt.


4. Fußmassage. Meist sind die Füße kalt, wenn sich etwas ankündigt. Daher tut es wunderbar gut, wenn man sich eine Fußmassage gönnt. Da der Partner nicht immer da ist oder Lust und Zeit hat, kann man das super tun, indem man auf einer Akkupressurmatte ohne Strümpfe ein paar Minuten läuft oder einen Fußroller benutzt. Ich empfehle eigentlich beides. Wenn ich mich für eines entscheiden müsste, würde ich die Matte nehmen. Alle Organe werden so über die Akkupressurpunkte in ihrer Funktion gestärkt und unterstützt.


5. Mindset. Es ist auch sehr wichtig, offen zu sein für Heilung. Nicht zu schnell das Urteil fällen, jetzt bin ich krank. Denkt einfach nicht darüber nach, ob ihr nun krank werdet oder nicht, sondern lenkt den Fokus auf die Heilung und die oben genannten Maßnahmen. Ich denke jetzt immer, wenn der Körper krank sein möchte, muss er was loswerden und dann ist es gut so. Das entspannt ungemein, wenn man die Erkältung nicht als Feind sieht, sondern als eine Form der Entgiftung, die sie eigentlich ist. Man kann sich auch sagen, ich bin gesund, ich bin fit. Bitte keine negativen Sätze verwenden, wie ich werde nicht krank. Das Wort nicht wird nämlich einfach ignoriert und übrig bleibt im Unterbewusstsein, ich werde krank. Das wollen wir ja gerade vermeiden. Hilfreich ist es auch, wenn man sich z.B. abends im Bett vorstellt, wie man am nächsten Tag gesund und munter diese oder jene Tätigkeit ausübt und die Erkältung schon vergessen ist. Man sollte sich auch bewusst machen, warum der Körper gerade heute so empfindlich reagiert. Wovon hast du die Nase voll, was geht dir auf die Nerven, was überfordert dich? Gehe offensiv und bewusst damit um, verdränge es nicht und sag dir, deswegen bleibe ich jetzt trotzdem gesund.


Ich hoffe, einige Tipps werden euch helfen die ein oder andere Erkältung im Keim zu ersticken. Viel Freude beim Experimentieren und beim Gesundwerden!!! Schreibt eure Erfahrungen gern in die Kommentare!



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